34. „TOUR DER HOFFNUNG“

Für kranke Kinder kräftig in die Pedale treten
Die Hoffnungsradler schwitzen für die gute Sache

Die Tour der Hoffnung radelt vom 2. bis 5. August 2017 in den Bundesländern Hessen, Berlin und Brandenburg

Zum 34. Mal treten vom 02. bis 05. August wieder 185 namhafte Sportler, Politiker, Manager, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger kräftig in die Pedale, um krebskranke Kinder zu unterstützen.

Die 273 Kilometer lange Benefiz-Radtour beginnt am 02. August traditionell mit einem Prolog in und um Gießen. Am nächsten Tag erfolgt der Transfer in die Bundeshauptstadt. Alle Teilnehmer treffen sich auf dem Firmengelände von der Klosterfrau Berlin GmbH. Von hier erfolgt der Start zu weiteren namhaften Unternehmen: Dr. Kade, Zöller-Kipper, Viessmann, B.Braun und Meelogic Consulting.

Am Freitag, 04. August tauchen wir ein in die sprudelnde Metropole und werden uns wie "radelnde Staatsgäste" fühlen, wenn uns die Polizeieskorte zu einigen geschichtsträchtigen, kulturellen und gesellschaftlichen Highlights führt. Classic Remise, Bundeskanzleramt, Schloss Bellevue, Brandenburger Tor, Allianz Repräsentanz Berlin, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, W.&L. Jordan GmbH, - was für Namen! Das Tagesziel liegt im Bundesland Brandenburg und ist die Nachsorge Klinik für Kinder in der Waldsiedlung von Bernau bei Berlin.

104 Kilometer bewältigen die Hoffnungsradler am Samstag, 05. August auf ihrem Weg durch das Bundesland Brandenburg. Der Startort ist Brandenburg an der Havel, weitere Stopps sind in Potsdam und Schönefeld. Der emotionale Höhepunkt ist mit Sicherheit die Begegnung mit Kindern, deren Familien und sozial engagierten Menschen in der Kinderklinik im Vivantes Klinikum Friedrichshain.

Die Organisatoren hoffen darauf, dass die Gemeinden, Firmen und Institutionen, welche die Radler empfangen, sich mächtig ins Zeug legen, damit der jeweils 45-minütige Aufenthalt zu einem "Fest im Zeichen der Hilfe" wird. Die Kinder der Kitas werden das für die Tour geschriebene Lied "Atlantis" einstudieren und mit ihrem ganz persönlichen Motto "Kinder helfen Kinder" die Tour unterstützen.

Bei Deutschlands größter privat organisierter Benefiz-Radtour kamen so in den vergangenen 33 Jahren über 34 Millionen Euro zusammen, die zu 100 Prozent den Kindern zugute kamen. Denn sämtliche Kosten werden von Sponsoren oder den Teilnehmern selbst getragen. Die Spendenverwaltung liegt allein in den Händen der Kämmerei der Universitätsstadt Gießen. So hoffen die Tour-Verantwortlichen auf ein ähnlich gutes Spendenergebnis wie in 2016, bei dem 1.902.000 Euro zusammenkamen. Ein stolzer Betrag, den die begünstigten Institutionen für die so wichtigen Bereiche FORSCHUNG, NEUE BEHANDLUNGSKONZEPTE, PFLEGERISCHE UND PSYCHOSOZIALE BETREUUNG, KLINISCHE VERSORGUNG UND INTERNATIONALE HILFE verwendeten.

Das Orga-Team freut sich, dass erneut viele prominente Teilnehmer ihre Unterstützung zugesagt haben. Olympiasieger, Welt-, Europa-, Deutsche- und DDR-Meister sind dann im Fahrerfeld auszumachen. Petra Behle, die erfolgreiche Biathletin, ist die Schirmherrin der Tour. Kapitän des Fahrerfeldes ist der aus Gevelsberg stammende mehrfache Querfeldein-Weltmeister Klaus Peter Thaler. Für spektakuläre Fallschirmabsprünge an den Radlertagen sorgen Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger (MdB) und der Weltmeister im Fallschirmspringen Klaus Renz.

Sänger Michael Heck begeistert mit dem eigens für die Tour geschriebenen Lied „Atlantis“ die Besucher in den Stopp-Orten.

Doch was wäre diese Aktion ohne die Besucher beim Start, bei den Zwischenstopps und Zielankünften und das vorbildliche Engagement der Vereine, der Kommunen und weiterer Gruppierungen vor Ort.

"Mit dieser 34. Tour der Hoffnung“, so Chef-Organisator Gerhard Becker wollen wir erneut ein nachhaltiges Beispiel geben für ein sportlich-gesellschaftliches Miteinander zum Wohle von hilfsbedürftigen Kindern".