PRESSE


Angela Merkel bat ins Kanzleramt

Besondere Ehre für die Tour der Hoffnung


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Eine besondere Ehre wurde den Organisatoren der Tour der Hoffnung vor einigen Tagen in Berlin zuteil.
Trotz einer enormen Termindichte fand Bundeskanzlerin Angela Merkel Zeit, sich von Tour-Pressesprecher Jürgen Grünwald und seiner Frau Juliane über die Inhalte und Ziele der in Deutschland mittlerweile sehr bekannten Benefiz-Radtour zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder informieren zu lassen.

Reckweltmeister Eberhard Gienger, langjähriger Mitradler bei der Tour, hatte dieses Treffen als CDU-Bundestagsabgeordneter „eingefädelt“. Bei der letzten Bundestagswahl gewann er zum zweiten Mal das Direktmandat und hat quasi als Parteigenosse seine Verbindungen zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland genutzt. So war auch die Bemerkung von Angela Merkel zu verstehen, als sie sagte: „Das dieser Termin so kurz nach meiner Wahl zu Stande kommt, haben Sie allein der Hartnäckigkeit von Herrn Gienger zu verdanken.“

Besonders erfreut zeigte sich Merkel, als sie erfuhr, das die Tour 2006 nach dem Prolog in Gießen von Berlin über Potsdam, Lauchhammer, Risa, Coswig, Radebeul, Torgau und Moritzburg nach Dresden führt. Es lag also nahe, die Bundeskanzlerin zu bitten, in Berlin ein Stück mitzuradeln. Ob dies gelingt, ließ Merkel allerdings offen, denn nur im Monat August böte sich die Möglichkeit den dann bestimmt nötigen Urlaub einzuplanen. Den Stopp am Bundeskanzleramt könnte man aber schon mal einplanen. Darüber hinaus, so Merkel, werde Sie versuchen, für diese gute Sache die eine oder andere Tür zu öffnen.

Eine 70minütige Exklusivführung durch das Kanzleramt rundete dieses besondere Erlebnis ab.

Von der Politik ging`s weiter zur Wirtschaft. Die Daimler Chrysler Financial Services AG hatte in ihr Hauptquartier am Potsdamer Platz eingeladen. Hier wird die Tour im nächsten Jahr den ersten Radlertag beenden und als besonderes Highlight mit dem gesamten Tross in das imposante Glasgebäude einradeln.


Vorstandsvorsitzender Jürgen Walker, der die Tour-Verantwortlichen als Freunde begrüßte, deren ehrenamtliches Engagement ihm größten Respekt abverlangt, sagte seine uneingeschränkte Unterstützung für die Aktivitäten in Berlin zu. Dass er es ernst damit meinte konnten die Tourverantwortlichen daran erkennen, dass er sich mit seinem anwesenden Führungsstab einig sei, der Tour 2006 in Berlin einen unvergesslichen Empfang und einen außergewöhnlichen Abend zu bereiten.

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